#2 The Way to Water: Wie Angaza Leben verändern wird.

Shownotes

In Folge #2 treffen wir Familien, die in Landi wohnen. In der großflächigen Gemeinde leben rund 2.500 Menschen. Gabriel Mwabili und seine Frau Anne Sheri nehmen uns mit und so erfahren wir mehr über ihren Alltag in ärmlichen Verhältnissen, hören wie sie es schaffen der Bedrohung durch Elefanten zu trotzen und was es für die Gemeinde bedeutet, endlich Zugang zu sauberem Trinkwasser zu haben.

Geschichten aus dem Alltag, stellvertretend für viele Leben in Kenia, die berühren, aber auch zeigen, dass die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nie stirbt. Im Gegenteil: seitdem es hier die Angaza Academy gibt, wächst sie jeden Tag ein Stückchen mehr.

Kommt mit uns auf einen Besuch in Landi, Kenia und abonniert gern den Kanal. Folge #3 kommt nächsten Freitag.

"The Way to Water" gibt es auch als Videopodcast bei YouTube. 📹 https://www.youtube.com/watch?v=VTd6xYd9X9c

Links:

Offizielle Doku zum Wasserprojekt: 📹 https://www.youtube.com/watch?v=l1pl1aK7fWg&t=690s

Water is Right Foundation: 👉🏽 http://www.waterisright.org

Angaza Academy: 👉🏽 https://angaza-academy.com

Safe the Elephants: 👉🏽 https://savetheelephants.org

Die Anfänge der Angaza Academy: 👉🏽 https://www.youtube.com/watch?v=F4vdW84Kb8w&t=294s

Transkript anzeigen

00:00:05: Kenia Roads.

00:00:05: Geschichten, Menschen und Projekte aus Ostafrika.

00:00:09: Okay, Leute, wir

00:00:09: sind im Auto hier mit meinem Freund Franco.

00:00:12: Franco ist der Bruder von Gabriel.

00:00:13: Say hello to our viewers.

00:00:15: Hi, how are you?

00:00:16: Welcome to Kenya.

00:00:17: What we do

00:00:18: now is to see the community.

00:00:20: We are visiting

00:00:20: some

00:00:20: people and then you see how they live here.

00:00:23: Also, wir besuchen ein paar Familienjahr in der Gemeinde, damit ihr mal seht, wie die hier so leben.

00:00:28: Ich bin immer noch unterwegs mit Oliver Schwahn in Landy, Gabriel und Anne, ernehm uns mit zu zwei Familien der Gemeinden.

00:00:34: Und ich bin nach all dem, was ich bis jetzt gesehen habe, sehr gespannt und habe riesen Respekt vor Gabriel, wie konsequent er seinen Plan verfolgt, das Leben der Menschen hier zu verbessern.

00:00:44: Als Koordinator und Berater für mehrere NGOs aus Deutschland hat er schon viele Projekte scheitern sehen und daraus gelernt.

00:01:02: Wir fahren durch eine trockene, savannenähnliche Landschaft.

00:01:05: Straßen gibt es hier nicht.

00:01:06: Die Wege sind von der Erosion gezeichnet.

00:01:09: Tiefe Gräben und Furchen ziehen sich durch das, was sie hier Straßen nennen.

00:01:13: Und so kommen wir nur langsam und sehr buckelig voran.

00:01:16: Nirgendwo sehe ich ein Wasserloch und nur wenige Häuser haben größere Tanks.

00:01:22: Ich denke,

00:01:45: rund ... ... ca.

00:01:48: ... ... ca.

00:01:52: ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Das Wasser kommt aus Moskow, aus unserem Projekt.

00:02:09: Sie haben schon Wasser aus dem Projekt gemacht.

00:02:20: um Steine herzustellen oder auch für Tiere.

00:02:24: Nach gut zwanzig Minuten kommen wir bei der ersten Familie an.

00:02:27: Hier war ich schon mal vor inzwischen drei Jahren.

00:02:30: In zwei kleinen Hütten leben vierzehn Personen, darunter zwölf Kinder.

00:02:35: Die Hütten sind so klein, dass Privatsphäre völlig ausgeschlossen ist.

00:02:38: Ein kleines Steinhaus ist die Küche, gekocht, wird mit Holz aus der Umgebung auf offenem Feuer.

00:02:44: Die Situation vor drei Jahren war eines der Kinder der Familie war schwer krank, hatte einen Wasserkopf und konnte kaum sprechen oder sich bewegen.

00:02:52: Gabriel und andere haben Spenden gesammelt und nach einer OP kann das Mädchen heute laufen und zur Schule gehen.

00:02:58: Ich gehe über den Hof und schaue auf eine mehrere Hektar große Fläche, auf der die Familie Mais gepflanzt hat.

00:03:05: Kleine, grüne, zarte Flänzenschauung hervor, aber Gabriel stoppt meine Euphorie und meint Design schon verloren, weil es wieder mehrere Tage nicht geregnet hat.

00:03:14: Wir wollen mit der Familie sprechen, aber die Hütten sind verschlossen, niemand ist da.

00:03:19: Oliver ist sichtlich getatscht.

00:03:40: Die Situation der Familie hier, der Vater ist Tagelöhner, hat kaum Jobs und die Mutter kümmert sich um Hof und Kinder, führt zur Überforderung, erzählt Gabriel.

00:03:49: Und weil Wasser nicht unbegrenzt da ist oder sie an manchen Tagen gar keins geholt hatten, wurden die Kids oft vernachlässigt.

00:04:14: Gabriel hat gerade erzählt, dass diese Kinder hier aus dieser Familie immer sehr ungewaschen und ungeduscht zur Schule kam, deshalb ein Problem bekam mit Kretzel.

00:04:23: Und auch da hat er dann interveniert mit den Eltern gesprochen und gesagt, so geht das nicht, die müssen natürlich sauber sein.

00:04:30: Hygiene ist alles.

00:04:31: Und seitdem ist das Wasser gibt in der Schule, kriegen alle Familien von der Schule Wasser, können das mit nach Hause bringen und so können sie dann natürlich auch duschen.

00:04:39: Wir fahren weiter, die Straße wird nicht besser.

00:04:42: Ab und zu treffen wir Kinder am Wegesrand, die fröhlich winken.

00:04:45: Sie laufen entweder zur Schule, zum Wasserloch oder kommen vom Einkaufen aus dem Hauptort Landy.

00:04:51: Alles stundenlange Wege.

00:04:53: Für uns dauert es nur zehn Minuten, bis wir am nächsten Ziel sind.

00:04:56: Das sind die ganzen zu Gast bei einer weiteren Familie.

00:04:58: Hier ist auch jemand, die anderen waren nicht da, weil gerade ein großes Begriffnis ist in der Community und da geht die ganze Community hin, weil sich natürlich jeder kennt.

00:05:05: Aber jetzt haben wir mal Glück.

00:05:06: Im Hof sitzen vier Kinder unter einem Baum.

00:05:09: Sie begrüßen uns, während ein fünftes älteres Kind apathisch an uns vorbeischaut.

00:05:14: Anne erzählt mir, ihre Mutter sei vor ein paar Monaten gestorben und die Familie hier hat sie aufgenommen.

00:05:19: Seitdem spricht sie nicht, setzt den ganzen Tag unter diesem Baum und geht auch nicht zur Schule.

00:05:24: Insgesamt zähle ich zehn Personen.

00:05:26: Ein Steinhaus mit halb eingefallenem Wellblechdach ist Unterkunft für alle.

00:05:30: Davor steht ein Holzverschlag, in dem ein vergangenes Feuer glüht, überall liegen Töpfe und Pfannen.

00:05:36: Die Küche.

00:05:37: Ich werfe einen dezenten Blick hinein, als mich anruft.

00:05:40: Eines der Kinder der Familie gehört zu den ersten, die zur Angaserschule gegangen sind.

00:05:45: Ich hab damals das Sponsoring übernommen und anwill wissen, ob wir uns noch kennen.

00:06:00: An ist für viele Familien hier in der Lande Community ein Ankerpunkt.

00:06:05: Genau wie Gabriel kann sie mit jeder und jedem.

00:06:07: Ich habe nie ein unfreundliches Wort mitbekommen oder dass jemand abfällig auf die beiden reagiert hätte.

00:06:13: In der Region wissen viele, welche Chancen durch das Engagement von An und Gabriel entstehen.

00:06:17: Ich will noch wissen, ob den Kids die Schule gefällt, aber Franco drängt zum Aufbruch.

00:06:22: Bevor es dunkel wird, wollen wir noch eine weitere Familie besuchen.

00:06:25: Also verabschieden wir uns.

00:06:28: Ja, schön, dass wir solche Eindrücke bekommen.

00:06:29: Das ist ja auch nicht selbstverständlich, dass wir in solche Häuser rein dürfen.

00:06:33: Aber Andy Direktorin ist hier auch so eine Art Sozialarbeiterin.

00:06:36: Das heißt, sie kümmert sich auch um die Probleme der Familien und die sind nicht unbedingt nur Hunger und Trockenheit, sondern die sind immer auch sozial oder auch psychologisch.

00:06:44: Und da ist Anne, sie hat auch eine Ausbedrohung ins Streetworkerin.

00:06:48: Natürlich super.

00:06:50: Das heißt, Angasa ist auch so ein bisschen ein Ort, an dem die Community auch ein bisschen seelische Gesundheit gibt.

00:06:57: Wir fahren weiter und immer wieder genieße ich die Landschaft.

00:07:00: Sie ist trotz ihrer Trockenheit wunderschön.

00:07:02: Die rote Erde wirkt beruhigend auf mich.

00:07:05: Franco erzählt mir, dass es ihm genauso geht.

00:07:08: Irgendwann möchte er gern aus der Stadt, wo er jetzt noch wohnt, herzurückkommen in diese Gegend.

00:07:12: Immer mehr reift dieser Gedanke während unserer Fahrt in ihn.

00:07:15: Man braucht nicht in den Zawopark, um die Landschaft

00:07:18: zu genießen.

00:07:18: Nur die Tiere fehlen hier, bis auf die Elefanten, aber dazu kommen wir gleich.

00:07:23: Nach kurzer Fahrt parken wir vor einem massiven Steinhaus.

00:07:27: Die Familie hier ist eindeutig besser gestellt.

00:07:30: Es ist das Haus von Gabriel's Tante.

00:07:32: Er erzählt uns eine für Kenia typische Geschichte.

00:07:35: Die weitverbreitete Armut zwingt viele im Ausland zu arbeiten.

00:07:39: Ganz hoch im Kurs stehen Saudi-Arabien oder die Emirate.

00:07:42: Das hat einerseits Vorteile, ist aber selten freiwillig.

00:07:46: In Kenia fehlen viele Orts, Arbeitsplätze und Perspektiven.

00:07:50: Das hart verdiente Geld wird dann nach Hause geschickt, um damit Angehörige zu unterstützen.

00:07:55: So ist es auch in der Familie von Gerbjörgs Tante.

00:07:58: Die jüngste Tochter arbeitet in Katar und schickt regelmäßig Geld nach Hause.

00:08:02: Damit unterstützt sie die Familie und ihre Schwester

00:08:05: und ihren Bruder.

00:08:07: Es ist diese Frau, die dieses Haus für die Familie aus Katar ist.

00:08:11: Und sie ist auch die letzte Meinstin und ein Bruder, die in der Hochschule ist.

00:08:19: Sie arbeitet in Katar, aber sie macht etwas für die Familie.

00:08:22: Sie ist eigentlich die Wünsche der Familie.

00:08:25: Wie lange

00:08:26: ist sie weg?

00:08:27: Ich glaube, das ist der dritte Jahr.

00:08:29: Und diese Kaka macht die Unterschiede zwischen meiner Schwester

00:08:33: und unserer Frau.

00:08:34: Ich sage nicht, was die Geschichte hinter mir ist, aber ich verstehe es.

00:08:36: Ja, also Gabriel hat Oliver gerade erzählt, das ist das Haus seiner Tante.

00:08:40: Aber sie konnte dieses Haus bauen, weil eine Tochter nach Katar gegangen ist, dort arbeitet.

00:08:45: Wie aus unserer Sicht wissen, dass das kein spaßiges Ding ist.

00:08:48: Auch hier in Kenia gibt es Agenturen, die das zum illegalen Geschäft gemacht haben und meistens bekommen die auch die Pässe abgenommen und so weiter.

00:08:54: Wie auch immer in diesem Fall hat sich der Familie geholfen, weil das Mädchen nämlich all ihr Geld ihrer Familie geschickt hat und auch mit diesem Geld dieses Haus gebaut hat.

00:09:02: Das, was er am Ende meinte, er hat eine Schwester, mein Freund Gabriel, da war es völlig anders.

00:09:07: Die ist nach Saudi Arabien gegangen und war dort fünf Jahre lang verschollen und hat ihre Kinder alleine gelassen.

00:09:12: Das bringt den Gabriel so auf die Palme also.

00:09:14: Das war der Insider.

00:09:15: Gabriel will uns etwas zeigen.

00:09:16: Wir gehen hinter das Haus.

00:09:18: Dort steht ein Wassertank leicht lediert, aber intakt und daneben ein völlig abgefressener großer Baum.

00:09:24: Die Folgen des, wie es die Menschen hier nennen, Human-Wildlife-Konflikt.

00:09:29: Seit Bau der Eisenbahn und bedingt durch die Trockenheit kommen Elefanten immer näher an die Häuser der Menschen.

00:09:34: Auf der Suche nach Wasser, dann gehen sie an die Tanks und fressen auch die Ernte weg.

00:09:39: In diesem Fall hat's auch Gerber jetzt Tante erwischt.

00:09:42: Sie sind oben mit dem Rüssel rein und haben das Wasser ausgetrennt.

00:09:53: Sie haben den Baum völlig abgefressen, aber natürlich war der Bietstand sehr clever und hat tausend Sitz gebaut.

00:10:08: und man nutzt es auf die Tange.

00:10:10: Sie haben nicht den Schmerz

00:10:12: aus dem Engin-Wilch, also sie werden nie die Tange tagen.

00:10:17: Das ist eine gute Idee.

00:10:18: Die Leute hier müssen lernen, mit der Natur zu leben.

00:10:21: Ja,

00:10:21: genau, und dann siehst du das, diese Alen sind für die Elefanten, sie haben keine Geräusche,

00:10:28: also am Abend gibt es viele Brüste, und wenn sie das hören,

00:10:40: Die Menschen hier sind einfallsreich, um sich die Elefanten vom Hof zu halten.

00:10:44: So schmieren sie zum Beispiel gebrauchtes Maschinenöl an die Außenhülle der Tanks.

00:10:48: Den Geruch mögen die Tiere nicht und bleiben weg.

00:10:51: Oder sie hängen Bleche in die Bäume.

00:10:52: Der Wind bewegt sie und der Krach vertreibt die Elefanten.

00:10:55: Doch was, wenn es windstill ist, will ich wissen.

00:10:58: Kein Problem, mein Gabriel.

00:10:59: Im Haus haben sie noch mehr Bleche, Töpfe und Pfannen, dann machen sie einfach das Fenster auf

00:11:03: und noch mehr Krach.

00:11:11: Also die Menschen hier müssen mit dem Wildlife natürlich umgehen und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, die habt ihr ja gerade erklärt bekommen von Gabriel.

00:11:18: Es bleibt natürlich trotzdem ein Problem und es hat viel zu tun.

00:11:21: Das habe ich ja schon öfter in meinen Klienjaffem erzählt mit dem Bau der Eisenbahn.

00:11:25: Das war eine Trasse, die ist dann auch über die Elefzen.

00:11:34: Immer wieder sehen wir in diesen Tagen zerstörte Wassertanks und verwüstete Felder.

00:11:56: Gabriel schlägt vor ein paar Meter zu laufen.

00:11:58: In unmittelbarer Nachbarschaft zu seiner Tante hat er ein Stück Land gekauft, das er später nutzen will.

00:12:03: Dieses Grundstück hat Gabriel gekauft mit einem Freund zusammen.

00:12:06: Das war praktisch die Keimzelle von Angasa.

00:12:09: In dieser Gegend gibt es viele Grundstücke, die zu verkaufen waren.

00:12:12: Hat er gedacht, das ist meine Heimatregion, hol ich mir ein Grundstück.

00:12:16: Irgendwann wird hier mal was entstehen.

00:12:17: Es soll auch Part von der Angasa CVO werden, vielleicht ein modernes Ausbildungszentrum.

00:12:22: Forschung, was auch immer, momentan wird es genanntwirtschaftlich genutzt.

00:12:25: Das heißt, Gabriel hat seine Tiere hier untergebracht.

00:12:27: Er hat einen Caretaker in einem Haus untergebracht, also jemanden, der sich um die Tiere kümmert.

00:12:31: Der bekommt ein monatliches Geld und darf hier dann natürlich auch wohnen.

00:12:37: Licht vertreibt Elefanten, aber hier reicht es nicht immer, die kleine Hütte und das Außengelände zu beleuchten.

00:12:43: Die Hütte ist ein besseres kleines Steinhaus und davor steht ein fünftausend Liter Tank.

00:12:48: An seiner Außenhaut sind oben drei kleine Eindrücke zu sehen.

00:12:52: Elefantenzähne.

00:12:53: Bei ihrem Sof vor drei Tagen haben sie Wasser aus dem Tank getrunken, bis auf den letzten Tropfen.

00:12:57: Um auch an den Rest zu kommen, wollten sie anschließend den Tank umstoßen, erzählt Gebür.

00:13:02: Der

00:13:02: Kehrtäger konnte sie verteilen.

00:13:04: Ja, mit einem langen Tief.

00:13:05: Ja, die Taschen, die Elefantaschen.

00:13:07: Also haben sie sie hier pushen wollen.

00:13:11: Ja.

00:13:11: Das war nicht gut.

00:13:12: Hier auch.

00:13:12: Und sie pressen hier.

00:13:13: Ja.

00:13:13: Also haben sie sie hier pushen wollen.

00:13:18: Aber es

00:13:19: rief nicht.

00:13:20: Es rief nicht.

00:13:21: Sie rief nicht.

00:13:22: Sie rief nicht.

00:13:23: Sie rief nicht.

00:13:24: Sie rief nicht.

00:13:26: Sie rief nicht.

00:13:27: Sie rief nicht.

00:13:28: Die Elefanten waren schreit

00:13:30: und wickelten.

00:13:37: Also mir ist mal ein einsamer Elefantenbulle auf Safari begegnet, relativ aggressiv, das war überhaupt nicht lustig.

00:13:44: Aber so ein kleines touristisches Abenteuer ist nichts gegen das, was die Menschen hier in der Region erleben.

00:13:49: Elefanten fressen ganze Melonen ernten, Mais, der Mühe voll hochgezogen wurde und zerstören Felder, Wassertanks und manchmal Häuser.

00:13:57: Vor Jahren hat mich mal ein Freund aus Woll zu einer Demo eingeladen, als ich gefragt habe, wofür oder wogegen meinte er Elefanten.

00:14:04: Ich dachte natürlich, für Tiere setze ich mich immer gern ein, aber es war in diesem Fall eine Demo gegen die Elefanten, weil es den Menschen hier eben an die Existenz geht.

00:14:13: Hier haben die wenigsten das Geld, ihre Grundstücke entsprechend abzusichern oder sich ständig einen neuen Wassertank zu kaufen.

00:14:19: So gehören die Elefanten eben auch ein Stück zum Alltag und man versucht sich zu schützen oder zu helfen, so gut es geht.

00:14:26: Gabriel hatte Glück vor ein

00:14:27: paar Monaten.

00:14:28: Sie kamen und versuchten, Wasser zu finden.

00:14:39: Sie fanden nicht Wasser.

00:14:43: Sie waren sehr unruhig.

00:14:46: Was sie mit der Trank gemacht haben, stammt sie aus.

00:14:55: Die Elefanten fanden kein Wasser und aus Hut darüber drückten sie den Tank von oben bis zur Hälfte ein.

00:15:00: Am nächsten Tag hat Gabriel drei Jungs besorgt, die mussten reinklettern und alles wieder von innen hochdrücken.

00:15:07: Immer wenn ich solche Geschichten höre, denke ich mir, was haben wir doch für Probleme.

00:15:11: Unser Tag hier in Lande ist fast zu Ende, aber ein Blick in den Stall will ich auch noch werfen.

00:15:16: Gabriel hält hier Ziegen und Schafe.

00:15:18: Früher lebten hier auch allerlei Vögel, Hühner, Enten, Puten, Trothäne.

00:15:23: Hier sind jetzt aber in den Gaza Academy.

00:15:25: Im Stall gibt es Nachwuchs.

00:15:27: Eine kleine weiße Ziege, eine Woche alt und ganz schwach auf den Beinen.

00:15:32: Eine besondere Art, erzählt Gabriel Stolz, die besonders groß wird.

00:15:35: Und er sei immer wieder glücklich, wenn ein neues Mitglied dazukommt, weil dann wächst er auch die Angasa-Familie.

00:15:41: Auch die Ziegen sind hier ein Teil der Familie.

00:15:44: Das ist eine Brille von einem Gott, die Galagots.

00:15:45: Sie sind so groß geworden.

00:15:47: Das sind Galagots.

00:15:48: Also plus ein Kaka, plus ein in der Familie.

00:15:50: Plus ein in unserer Familie, ja.

00:15:50: Und dann ist das das andere, das ist cool.

00:15:52: Wow, nice.

00:15:53: Ich bin

00:15:58: froh,

00:16:02: wenn ich hier herkomme, dass ich sie sehe.

00:16:07: Unser Tag geht zu Ende mit einem Abendessen in Gables Haus.

00:16:10: Oliver von Waters Ride muss leider schon morgen wieder weg.

00:16:13: Wir hätten ihm gern noch mehr gezeigt von dieser wunderschönen Gegend und den Menschen hier.

00:16:16: Aber er kommt wieder.

00:16:17: Das hat er fest versprochen.

00:16:19: Übrigens könnt ihr seine Dokumentation sehen auf YouTube.

00:16:22: Den Link den packe ich euch unten in die Notes.

00:16:24: Das war wahrscheinlich die zweite Folge von Kenia Roads.

00:16:28: Nächste Woche, da nimmt uns Gabriel wieder mit in die Schule.

00:16:30: Da gehen wir mal so ein bisschen an technischer Aspekte dran, wie funktioniert so eine Pumpe, wie funktioniert so eine Reinigungsanlage und wie viel Power hat eine Solaranlage eigentlich, auch wenn es schattig ist.

00:16:39: Ich bedanke mich fürs Zuhören, würde mich freuen, wenn ihr nächste Woche wieder dabei seid.

00:16:43: Ich sage tschüss, abonniert gerne den Kanal.

00:16:49: Das war Kenya Roads, Geschichten, Menschen und Projekte aus Ostafrika.

00:16:55: Zu hören auf allen guten Podcast-Plattformen und als Videopodcast bei YouTube.

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