#1 The Way to Water: Angaza, eine Familie, eine Vision.

Shownotes

In Landi, Kenia lebt Gabriel Mwabili, 53 Jahre alt, aufgewachsen in ärmsten Verhältnissen. Doch im Gegensatz zu vielen in einer intakten Familie, die ihm eine gute Bildung ermöglicht hat. Nach zwanzig Jahren in der Großstadt, wo er sein Geld u.a. als IT-Berater verdiente, beschloss er 2022 in seine Heimatregion Taita-Taveta County zurückzukehren. Hier verwirklicht er seitdem seinen Traum von einer besseren Zukunft für die Menschen.

Wasser ist knapp in der Region und kaum verfügbar. Aus dem Nichts hat Gabriel vor drei Jahren die Angaza Academy aufgebaut. Seitdem verbessert sich das Leben der Gemeinde stetig. Jetzt gibt es auch eine umfassende Wasserversorgung. Dieser Podcast erzählt davon.

Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des BMZ, initiiert von Water is Right Foundation und der Udo Lindenberg Stiftung. Im November hat Oliver Schwan von Water is Right die Angaza Academy besucht, um das Projekt zu dokumentieren. Arno Köster hat ihn begleitet und die Gelegenheit genutzt mit Gabriel Mwabili über seine Visionen zu sprechen. Die Wasserversorgung sei ein "Quantensprung", sagt er. In sechs Folgen berichten wir über die Umsetzung des Projektes und zeigen, welche Auswirkungen Wasser auf das Leben in Landi hat, wir besuchen Familien und erfahren darüberhinaus viel über Kenia.

Zum Auftakt erzählt er uns Gabriel von seinem Antrieb andere zu motivieren, von den alltäglichen Widrigkeiten und davon, wie er das Wasserprojekt konzipiert hat. Außerdem geht es um Elefanten auf dem Schulweg und die Folgen des Klimawandels in der Region.

In Folge #2 nächsten Freitag hier. Abonniert gern den Kanal.

Links:

Angaza Academy: 👉🏽 https://angaza-academy.com Water is Right Foundation: 👉🏽 https://waterisright.org Kleinprojektefond BMZ: 👉🏽 https://www.kleinprojektefonds.de Wasser für Landi. Projektdoku: 📹 https://www.youtube.com/watch?v=l1pl1aK7fWg

Ausführlicher Videopodcast "The Way to Water * Community Voices from Landi" bei YouTube. Teil 1 coming soon: 📹 https://www.youtube.com/watch?v=VTd6xYd9X9c

Transkript anzeigen

00:00:05: Kenia Roads.

00:00:05: Geschichten, Menschen und Projekte aus Ostafrika.

00:00:09: Willkommen zur Podcastreihe Kenia Roads.

00:00:12: Ich habe mir gedacht, da ich ja auf dem Land unterwegs bin und dort Menschen, Lebenswege und Projekte kennengelernt habe, warum soll ich nicht davon berichten?

00:00:19: Dabei möchte ich eigentlich nur Moderator sein.

00:00:21: Zu Wort kommen sollen die Menschen, die ich euch vorstelle, sie sollen euch ihre Geschichte erzählen.

00:00:27: Das Ganze in lockerer Reihenfolge, das heißt es gibt mehrere Staffeln, wann das ist, das ist nicht festgelegt.

00:00:33: Auf jeden Fall startet die Staffel eins heute.

00:00:35: Und in sechs Folgen möchte ich euch erzählen von einer Community in Landi.

00:00:39: Das ist eine Gemeinde, die dikt zwischen Matate und Woj in der Nähe des Zawo Ost-Nationalparks.

00:00:46: Die Gegend ist sehr schön, aber auch sehr trocken, der Klimawandel hat hier voll eingeschlagen und viel durcheinander gebracht.

00:00:52: Das betrifft vor allem Regenzeiten, die sind nicht mehr so zuverlässig wie früher und die Menschen sind mehr denn je abhängig von Wasser.

00:01:01: Um Wasser soll es auch gehen in diesem Podcast, besser gesagt um ein Wasserprojekt, das so der rote Faden ist, aber am Rande erfahren will viel über Land und Menschen.

00:01:10: Dort in Landi, lebt Gabriel Marbilli, der ist vor einigen Jahren von der Küste raus aus der Boomtown mit Wapper, hat zurück in seine Heimatregion gezogen, er ist nämlich hier aufgewachsen, mit der klaren Mission, dass er gerne seiner Gegend was zurückgeben will.

00:01:26: Sein Menschen dort oben, mit denen er aufgewachsen ist, aber auch den Kindern, die kaum eine Zukunft haben.

00:01:32: Logische Folge, er hat angefangen... Einfach aus dem Nichts eine Schule zu gründen, im Januar zwanzig, dreiundzwanzig und später dann vor einem Jahr auch noch eine Stiftung mit dem klaren Ziel, das Leben der Gemeinde zu verbessern.

00:01:46: Und was ihn antreibt, erfahrt ihr in dieser Staffel.

00:01:49: Im November XXV war ich also in der Gegend und habe Gabriel begleitet.

00:01:53: Er setzt dort gerade ein Wasserprojekt an seiner Schule um, das aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit BMZ gefördert wird, angestoßen von Waters Ride Foundation und der Udolindenberg Stiftung.

00:02:05: Die beiden haben er schon früher geholfen, indem sie der Schule ein Bohrloch gestiftet haben.

00:02:10: Das war aber lediglich brauchbar, um ein bisschen Felder zu bewässern, aber auch nicht alles.

00:02:15: Einige Pflanzen sind nämlich, ob das hohen Salz gehalten ist.

00:02:19: Und auch sonst war es kaum brauchbar.

00:02:21: doch zum Ziegelbrennen.

00:02:22: Man hat daraus Steine machen können.

00:02:24: Es geht also darum, jetzt hier eine funktionierende Wasserversorgung zu installieren und der Gemeinde eine Perspektive zu geben.

00:02:31: Es geht um Solarpanels, um Pumpen, um Leitungen, aber auch um die spannenden Geschichten außen rum.

00:02:37: Ich persönlich zum Beispiel bin immer wieder verwundert, wie schnell in Kenia doch solche Projekte umgesetzt werden.

00:02:43: Aufgrund des Projekts ist auch Oliver Schwan von Water is Ride für drei Tage angereist.

00:02:48: Die Stiftung hatte den Antrag gestellt beim Ministerium und hat Gabriel bei der Konzeption unterstützt.

00:02:55: Übrigens, wie das geht, erwähne ich in diesem Podcast öfter mal, aber ich verlinke auch ein paar Sachen.

00:03:00: für diejenigen, die zuhören und vielleicht einen kleinen Verein haben und ihren Projekten helfen möchten, kann ich so einen kleinen Projekt der Form vom BMZ nur empfehlen.

00:03:08: Doch zurück in die Angasa Akademie.

00:03:10: Nachdem wir also früh morgens um fünf in Mombasa gelandet sind, geht es gleich mit Gabriel und Franco nach Landi.

00:03:17: Das sind ungefähr einundachtzig Kilometer.

00:03:19: Für die braucht man, wenn der Verkehr nicht so dicht ist, gut dreieinhalb Stunden mit einer ausgiebigen Pause von ungefähr eine halbe Stunde.

00:03:27: Dort angekommen in Landi geht es auch gleich los.

00:03:30: Wir checken ein, nehmen eine kurze Dusche im Apartment und dann fahren wir gleich zur Angasa Akademie.

00:03:35: zur Schule und obwohl ich die von Anfang an begleitet habe, bin ich hoch erfreut, was sich dort in Anathabian getan hat.

00:03:43: Oliver bekommt eine gute Einweisung von Ann Sherry, Gabriels Frau und gleichzeitig die Chefin, also die Direktorin, würde man bei uns sagen, der Schule.

00:03:52: In Kenya ist das Headteacher und sie weist Oliver erstmal ausgiebig in die Geschichte der Schule rein.

00:04:33: Anschließend kommen wir mit Kebryons Gespräch.

00:04:38: Es ist das Grund, eine Chance für die Community zu geben, eine Chance für eine gute Qualitäts-Education für die Puer in der Community.

00:04:49: Wir haben auch Familieen identifiziert, die wir als Kinder von diesen Puerfamilien picken sollten und eine Chance geben.

00:04:57: Wir haben Familieen, die wir identifiziert haben und die zwei Kinder von jedem Haushalt picken.

00:05:06: Die ganze Idee hinter der Schule, das hat uns Gabriel erzählt, ist der Community, also der Gemeinschaft, der Gemeinde eine Chance zu geben, ganz besonders den armen Kindern, die bisher keine Chance auf Bildung hatten.

00:05:17: Deshalb suchen Gabriel und seine Familie zusammen mit den Lehrerinnen und Lehrern aus Angasa Academy auch immer zwei Kits aus ärmeren Familien aus, die sie dann sponsern.

00:05:29: Also es gibt dieses Modell, das zum Beispiel auch Sponsoren da sind von außerhalb, also speziell aus Deutschland, die einzelne Patenschaften übernommen haben, aber es gibt eben auch dieses Modell, dass Gabriel und Anne und seine Familie die Kinder sponsern, sodass die Armen überhaupt erst mal nicht noch was bekommen zur Schule zu gehen.

00:05:43: fragt man Gabriel nach seinem Antrieb, dann hört man von ihm immer, dass es irgendwie die Tatsache war, dass er dankbar ist dafür, dass er eine gute Erziehung gehabt hat, dass er in die Schule gehen konnte, dass er aufgrund all dessen die Gelegenheit hatte, Menschen wie uns kennenzulernen oder auch mal in Europa gewesen zu sein.

00:06:00: Das hat er insgesamt schon zweimal gemacht, einmal sogar mit seiner Frau.

00:06:03: Und das alles wäre eben nicht widerfahren, wenn er keine Erziehung gehabt hätte.

00:06:07: Ich kann das bestätigen.

00:06:08: der Gabriel.

00:06:09: Hab ihn kennengelernt vor langer Zeit.

00:06:11: anfangs, war es so, dass er mich rumgefahren hat und beraten hat.

00:06:14: bei vielen Projekten, die ich gemacht habe.

00:06:15: für eine Stiftung und der Haus ist eine Freundschaft entstanden.

00:06:18: Und umgekehrt hat er mich immer beobachtet bei meiner Arbeit und hat sich gedacht, das ist eigentlich eine sinnvolle Arbeit.

00:06:25: Und so kam bei ihm über Jahre der Gedanke auf, ich möchte gern was zurückgeben.

00:06:30: Die Leute von Europa, die in Europa sind.

00:06:35: Die Leute, die wir mitgekommen haben, hatten nicht die Chance.

00:06:42: Es war die Zeit, dass Rhein-Folge ein Schwabett war.

00:06:46: Wir haben so viel auf der Substitut verwendet.

00:06:48: Für uns haben wir nie viel zu tun.

00:06:52: Diese Leute waren in einem Umgebiet von Familien, die viel zu tun haben.

00:07:01: Wir haben viel Fluss aus dem Busch.

00:07:03: Der Klima-Change hat eine Herausforderung gebracht.

00:07:08: Es gab keine Flüsse mehr.

00:07:09: Du plantest eine Plante, aber du hast keine Flüsse mehr.

00:07:14: Alles war verabschiedet.

00:07:17: Diese Leute haben einen Level, wo man eine Familie hat.

00:07:21: Man hat Kinder und keine Arbeit.

00:07:23: Sie haben kein Essen, viele Frustrationen, also sie sind zurück in die Tranker- und all das.

00:07:30: Unsere Zeit, zumindest die Bildung, war nicht so expansiv.

00:07:36: Aber jetzt, die Dinge haben sich verändert und es ist so, für Kinder, um eine Bildung zu bekommen, muss man sie payen.

00:07:45: Also, sie sind sehr frustriert, es gibt kein Income, kein Job.

00:07:50: Also, es ist ein Punkt, an dem die Kinder auf einem Level sind, in einem schlechten Weg, als sie auf dem Weg waren.

00:07:59: Er

00:08:00: hat auch diese Geschichte erzählt, speziell in seiner Gegend.

00:08:03: ganz viele Familien gibt, deren Umstände so schlecht geworden sind, dass sie sich überhaupt nichts mehr leisten können, also auch noch nicht mehr Erziehung.

00:08:09: Das war in seiner Zeit anders, das erzählt er mir auch immer wieder.

00:08:12: Dort war es nämlich so, dass man noch irgendwie Ernte hatte, man hatte wenigstens was zu essen, man hatte Arbeit auf den Feldern und mit dem Klimawandel ist auch all das weggefallen, sodass die meisten Jugendlichen jetzt in sogenannten Ernannte das Failed Families landen.

00:08:25: Das heißt, das sind meistens Verhältnisse, in denen die Eltern trinken oder irgendwie keinen Job haben, den ganzen Tag abhängen und die Kinder nicht... anders machen, als ihren Eltern zu folgen oder aber zum Beispiel Buddha-Buddha-Fahrer werden, Motorradfahrer, die als Taxi fungieren in Kenia und in diesem Kreislauf hängen bleiben.

00:08:42: Das endet meistens in Alkoholsucht und Arbeitslosigkeit.

00:08:45: Das war Gables Antrieb, das hat er sich immer angeguckt und das will er ändern mit dieser Mission und mit dieser Vision an Gaza Academy.

00:08:52: Ein großes Problem bis dahin war natürlich immer das Wasser.

00:08:56: Wasser ist Leben und die Schule überlebt jetzt eben besser, weil sie für Wasser kein Geld mehr ausgibt.

00:09:02: Ich habe ihn natürlich gefragt, was er bisher so bezahlt hat.

00:09:09: Nehmen all den Problemen, der Gepel gerade geschildert hat, die es in der Region gibt, auch weil es eben keine Bildungsangebote bisher gab, ist Wasser natürlich das größte Problem.

00:09:19: und wir sprechen hier gerade darüber, dass normalerweise Wasserverkauf wird zu teuren Preisen mit einem Tankwagen, so ungefähr in Kenien.

00:09:26: eine Menge Geld belastet den Etat der Schule natürlich in höchstem Maße.

00:09:31: Dabei bleibt es natürlich nicht, denn anerzählt gerade sie brauchen auch verschiedene Arten von Wasser.

00:09:35: Zum einen Trinkwasser, so war es bisher, das mit einem Truck kommen muss, das in der Küche gebraucht wird, um das Geschirr zu spüren und alles in der Küche zu tun.

00:09:44: und dann noch das Brauchwasser.

00:10:11: Das

00:10:11: ist auch für Gabriel und seine Familie ein täglicher Kampf ums überleben, das hat er auch erzählt.

00:10:16: Manchmal hat er aber gar kein Geld und er macht sich Gedanken, wie er überhaupt diese Kinder ernähren kann oder diese Schule betreiben kann.

00:10:23: Gott sei Dank fällt ein riesiger Posten weg, das kann ich immer nur wieder betonen, dadurch dass jetzt dieses Wasserprojekt kommt.

00:10:28: Wir denken jetzt natürlich an in erster Linie Trinkwasser oder auch an Hände waschen, aber es ist auch ganz ganz wichtig für die umliegenden Gemeinden, denn auch da, das wird Gabriel gleich erzählen, ist es so, dass... In den Ferien vieles von dem, was in Angasa gelehrt wird, dazu gehört auch Hygiene, oder auch durch die tägliche Routine einfach so gewährleistet ist, nicht mehr da ist, weil die Eltern ihre Kinder in den Ferien vernachlässigen.

00:10:52: Deshalb umso wichtiger, dass es Angasa Academy gibt.

00:10:54: hier, Gabriel hat uns gesagt, inzwischen ist es so, in der kurzen Zeit spielt tatsächlich die Schule und die Familie und das ganze Stiftungsmodell eine wesentliche Rolle im Leben der Kinder und der Familien.

00:11:06: Es gibt immer viel Stress.

00:11:08: Die Eltern und die Mutter sind immer in der gleichen Lange.

00:11:20: Also diese Kinder gehen in ihre Häuser sehr viel durch.

00:11:25: Wir sehen sie manchmal, weil wir sie sehr freundlich sind.

00:11:30: Sie erzählen uns die

00:11:44: Geschichte.

00:11:45: Diese Kinder gehen sehr viel zurück in ihre Häuser.

00:11:54: Wir spielen eine große Rolle in diesen Kindern.

00:11:58: Kinder und deshalb war auch bei der Projektplanung ein ganz ganz wichtiger Teil die Sicherheit.

00:12:04: Die Sicherheit in der Schule und die Sicherheit auf dem Schulweg.

00:12:07: Für Letzteres gibt es inzwischen einen Schulvan, sodass er wenigstens ein paar der Kinder abholen kann, die von weit her kommen.

00:12:14: Aber bei der Konzeption des Projekts war es Gabriel insbesondere sehr sehr wichtig, ganz massiv zu bauen.

00:12:21: Also mit einem festen

00:12:22: Fundament,

00:12:22: einen festen Turm, einbruchssicher und einsturzsicher vor allem und dass die elektrischen Anlagen gesichert sind, dass alles Mögliche andere auch gesichert ist, so dass sich kein Kind verletzt.

00:12:50: In diesen Wasserturm, den wir gerade gesehen haben, kommen also später alle technischen Geräte.

00:12:55: Und lad Gabriel nicht gespart, er hat extra hoch ins Regal gegriffen, hat er gerade erzählt, weil natürlich muss er Wert legen auf Qualität und Sicherheit.

00:13:04: Nein, handelt es sich nicht um ein Privathaushalt, sondern um eine Schule.

00:13:06: Und wenn hier was passiert wegen schlechter Wartung oder wegen schlechter Konstruktion, dann ist jederjenige, der den Ärger kriegt.

00:13:33: Sie starten in der Nacht ca.

00:13:36: ca.

00:13:37: ca.

00:13:37: ca.

00:13:37: ca.

00:13:38: ca.

00:13:38: ca.

00:13:39: Es ist ziemlich gefährlich für die Jugend, oder?

00:13:45: Wenn Leben dich zu den Körnern

00:13:53: betrifft,

00:13:54: musst du immer lernen, wie es mit der Situation ist.

00:13:59: So, diese Kinder sind jung, aber sie lernen, wie es mit den Städten gibt.

00:14:03: Sie wissen, wie sie sie erneut, wie sie sie erneut.

00:14:07: Sie wissen das, ja.

00:14:07: Manchmal sagen sie, dass sie Elefanten haben und sie den Soil picken.

00:14:12: Sie blühen es auf und sehen, wo die Wind fliegt.

00:14:18: Wenn der Wind diese Richtung

00:14:21: bläubt, geht es durch die andere Richtung.

00:14:27: Die Elefante fühlt sich nicht so gut an.

00:14:40: Dann wieder andere laufen fünf Kilometer hin, fünf Kilometer zurück.

00:14:44: Alles in allem bleibt.

00:14:45: Die Gefahr der Elefanten, die kommen sogar bis zur Schule, wie wir später noch erfahren werden.

00:14:50: Und deshalb bedrohen sie die Kinder auf dem Schulweg.

00:14:53: Die wissen sich allerdings zu helfen mit vielen Tricks.

00:14:57: Wie Gabriel gesagt, wenn das Leben dich in die Ecke drückt, dann musst du lernen, mit der Situation umzugehen.

00:15:02: Und das tun sie, sie schmeißen z.B.

00:15:04: Sand in die Luft und schauen, wie der Wind steht.

00:15:06: Und dann laufen sie gegen den Wind, sodass die Elefanten sie nicht riechen können.

00:15:11: Wegen gehen weiter über das Schuhgelände von Angasa Academy und kommen an einen Punkt, wo jetzt schon ein kleiner Hahn aus dem Boden kommt, aus dem Wasser gezapft werden kann.

00:15:20: Das soll später mal ein Wasserkiosk werden, das Gabriel schon jetzt nutzt.

00:15:26: verkauft,

00:15:26: das

00:15:27: doch recht salzige Wasser.

00:15:29: Und es macht zur Zeit noch der Schulbusfahrer.

00:15:31: Mittelfristig, also wenn dann das Projekt mal steht, möchte er gerne einen kleinen Shop errichten dort und gleichzeitig also auch ein Wasserkios, also Wasserkios mit Shop, wo man Sachen einkaufen kann, die man so für den täglichen Gebrauch verwenden kann, also Nüsse oder Zahnpasta oder Seife oder auch irgendwelche Erzeugnisse, die man später mal in Angase herstellen kann durch das Wasser.

00:15:50: Das ist eine clevere Idee, so kann er hier einen Arbeitsplatz schaffen und so kann er auch den Menschen in der Gemeinde was zurückgeben, worum es ja immer wieder gegangen ist.

00:15:58: diesem Projekt.

00:15:59: Mit des Ablaufensoldat Gabriel uns an der Stelle erklärt wo das Wasser Kiosk mal stehen soll.

00:16:05: Was wir machen, ist das kleine Haus, das wir für die Community einen kleinen Retail-Shop machen.

00:16:13: Die Leute sitzen hier, zählen Wasser, aber gleichzeitig zählen andere Food-Items für die Community.

00:16:20: Du willst Brötchen, du buyen hier, du willst Salz, du buyen hier.

00:16:23: So, er sitzt hier, zählen Beine, Reis, Zucker, machen einen lokalen Shop.

00:16:31: Waterpoint here, a small structure.

00:16:34: Selling water, selling food items.

00:16:36: So if a lady comes, I want to go buy water.

00:16:40: She buys water, she buys sugar, she buys salt.

00:16:43: All this revenue comes back to the school.

00:16:45: If somebody comes here, he wants drinking water, he takes drinking water.

00:16:49: So they can get salty water for the bricks and maybe some cleaning.

00:16:53: Drinking water also.

00:16:54: Okay, so, they can buy two kinds of water.

00:16:56: Yes.

00:16:56: The one is

00:16:57: more cheaper

00:16:58: maybe.

00:16:58: Yes, yes,

00:16:59: yes.

00:16:59: That's what we always wanted, give back.

00:17:02: We started it in St.

00:17:03: Joseph.

00:17:03: Giving

00:17:04: back and again giving option.

00:17:07: Als wir wieder zum Schulgelände zurückkommen, hat sich da doch einiges getan, denn inzwischen sind die Jungs der Wasserfirma angerückt mit einem riesengroßen Kran und den Solarpanels und all dem, was man braucht, um jetzt künftig auch hier die Solaranlage zu installieren.

00:17:21: Die Rallingsanlage ist noch nicht da, die kommt später.

00:17:23: Davon berichten wir in einer der nächsten Folgen, aber in den nächsten Tagen werden hier also jetzt die Solarpanels organisiert.

00:17:29: Die Firma ist mit einem Kleinen, flexiblen Team gekommen, insgesamt drei Arbeiter und dann ein Ingenieur, der sich gut auskennt mit den Anlagen das Ganze konzipiert hat.

00:17:38: Das ist Raman, dem wir auch gleich vorgestellt werden durch Gabriel.

00:18:05: So liebe

00:18:06: Leute, ich muss auch für mich sagen, das sind ganz bewegende Momente, da für mich, dass jetzt hier die Wasserstation weitergebaut wird und wir das endlich geschafft haben.

00:18:13: Ich bin mit dem Gäbbel schon dreizehn Jahre unterwegs in Kenia, wir haben verschiedene Projekte zusammengemacht, unter anderem für die Udel-Bündenberg-Stiftung.

00:18:21: Und es war immer sein Traum, in seiner Community eine Schule zu bauen.

00:18:24: Das kennt ihr aus meinen vorhergegangenen Videos.

00:18:27: Das hat er geschafft und jetzt ist das notwendigste für diese Community und die Gemeinde endlich da, das Wasser.

00:18:32: Dank Watersrite und dem BMZ, einem Kleinprojekt der Antrag, den Watersrite gestellt hat, mit auch Mitteln der Udo-Lindenberg-Stiftung.

00:18:40: Und für mich ist es groß, weil ich bin hier regelmäßig in Landi und ich weiß, wie sehr die Community ist.

00:18:47: Erhofft hat hier Wasser zu bekommen, er hat ja ein bisschen mitgekriegt, wofür das alles gebraucht wird und was man damit alles machen kann.

00:18:53: Von Steine bauen bis hin zu dieser Wasserausgabestelle, die er hier einrichten will.

00:18:58: Das ist ein toller Impact heute.

00:18:59: und wie gesagt, diese Jungs hier von einer großen Wasserfirma, die machen alles in Kenia.

00:19:05: sind hier, haben zusammen mit Gabriel das Konzept erstellt und jetzt wird es darum gehen, nachdem die ersten Sachen schon installiert waren, hier eine große Power Anlage für Electricity zu installieren mit Solarstrom, die dann später unter anderem die Pumpen betreibt, aber hauptsächlich dann auch die noch kommende Cleaning Anlage.

00:19:24: Heute, wenn ihr das hört, ist Gabriel schon viel weiter in ein Gase.

00:19:27: Die Maschine ist angeschlossen und er rechnet mit sauberem Wasser Anfang Januar.

00:19:31: Damit ist ein großes Problem weg, ein großer Teil des Budgets.

00:19:35: kann gespart werden und kann investiert werden in sowas wie Farming und in den Ausbau noch von den Toiletten.

00:19:41: In vieles vieles.

00:19:42: er kann dann auch Lehrmittel kaufen, kann Möbel kaufen für die Schulräume, also einen riesen Quantensprung.

00:19:48: Das Besondere übrigens an Gabriel ist, ich habe ihn kennengelernt, nicht nur als Visionär, sondern auch als Macher.

00:19:53: Ganz oft habe ich ihn erlebt, wenn er sich was in den Kopf gesetzt hat, schon damals im normalen Job und er hatte selbst keine Mittel, dann hat er das einfach angefangen und gemacht und am Ende des Tages ist es immer gut gegangen und die Mittel waren auch da.

00:20:05: und wenn er sich irgendwie ein kleines Geschäftsmodell ausgedacht hat, aber das ist für mich wirklich bewundernswert, das ist eine Mentalität, die man bei uns in Europa oder speziell auch in Deutschland selten findet.

00:20:15: Entsprechend weit ist er schon in seiner

00:20:17: Planung,

00:20:17: Und noch das hat er dem Oliver erzählt bei

00:20:19: unserem Besuch.

00:20:24: Gabriel erklärt, dem Oliver von Water is right hier gerade, was noch alles passiert, wie die Schule erweitert wird, wenn es Wassermann da ist.

00:20:33: Was er machen will, weitere Blöcke bauen, noch Klassenzimmer, einen sogenannten Administration-Lock, in dem dann auch so Sachen sind, drin, wie ein Musikzimmer, ein Chemielaborer, ein Physiklaborer und ein Medienraum.

00:20:45: Also das wird dann... Hier auch noch ein Stehen.

00:20:48: Mit dem Wasser ist das natürlich alles viel einfacher, weil man A. die Bauarbeit beschleunigen kann, B. auch ein bisschen Einkommen generiert, dadurch, dass das Wasser verkauft wird.

00:20:56: Ja, da sind sie die Solarpennel.

00:21:05: Wenn er erstmal hier im Raum gelagert, um dann bald morgen installiert zu werden.

00:21:10: Die erste Folge von unserem Besuch in Landi Kenia.

00:21:13: Ich möchte euch abschließend noch ans Herz legen, diese Gegend rund um Matate mal zu besuchen.

00:21:18: Es ist eine wirkliche Alternative zu Woi.

00:21:20: Auch von dort kann man Safaris machen und Safaris buchen.

00:21:23: Es entstehen in der Gegend inzwischen immer mehr Gästhäuser und Ressorts, jegliche Kategorie.

00:21:28: Noch ist das Angebot schmal, aber das wird natürlich boomen irgendwann.

00:21:32: Und am Ende des Tages ist es günstiger, als ob man irgendwo im Nationalpark übernachtet oder auch in einem Hotel oder in einer Lodge in Wau... Also das ist ein Tipp, den ich euch geben will.

00:21:41: Es gibt dort auch kleinere Apartments für Backpacker.

00:21:44: Ich werde in den nächsten Folgen auch immer mal ein bisschen was verlinken, kleine Tipps abgeben für diese Gegend, denn es lohnt sich auch touristisch.

00:21:52: Das war Teil eins.

00:21:53: Danke fürs Zuhören ihr Lieben.

00:21:54: Teil zwei kommt nächsten Freitag.

00:21:56: Dann fahren wir raus in die Community und besuchen drei Familien und berichten darüber, wie die so leben.

00:22:02: Im Übrigen gibt es diesen Podcast auch als zweiteiligen Videopodcast.

00:22:08: Das haben wir verlinkt unten in den Notes.

00:22:10: und damit Tschüss bis nächste Woche.

00:22:13: Das war Kenia Roads, Geschichten, Menschen und Projekte aus Ostafrika.

00:22:19: Zu hören auf allen guten Podcast-Plattformen und als Videopodcast bei YouTube.

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